Walter Bachmeier

Koch, Fensterputzer, Lkw-Fahrer, Schlossereihelfer, Journalist, Dozent, Lehrer, EDV-Fachmann, Schriftsteller und Autor

Tja, was gibts groß über mich zusagen? Hier mal ein kleiner Überblick über mich und mein bisheriges Leben (Über die Zukunft weiß ich natürlich [noch] nichts):

Der 1957 in Karlsruhe geborene Autor verbrachte seine Kindheit von 1958 bis 1972 in einem kleinen Dorf in der Holledau. Die Holledau ist das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt. Das kleine Dorf, das übrigens älter (Gründungsjahr 1092 erstmals urkundlich erwähnt)ist als München (Gründungsjahr 1158), heißt Münchsmünster.

Im Jahr 1968 entschloss sich der Autor Tierpfleger zu werden, da ihm die Natur und die Tiere sehr am Herzen liegen. Dieser Ausbildungswunsch scheiterte aber daran, dass es in der Nähe keinen Tierpark gab und er die Wahl hatte, in München oder Nürnberg diese Ausbildung zu absolvieren. Dies war ihm aber aufgrund der schlechten Verkehrsanbindung zu weit.

Da er aber gerne daheim seiner Mutter und Großmutter beim Kochen nicht nur zusah, sondern auch gerne half, entschloss er sich, den Beruf des Kochs zu erlernen. Von 1972 an lernte und arbeitete er in einem Hotel in Mittenwald. 1976 schloss er die Lehre erfolgreich mit der Prüfung zum Koch vor der IHK Oberbayern ab. Ein Jahr lang zog er von da ab durch die schönsten Gegenden Oberbayerns und arbeitete als Koch und Küchenchef. Dazu gehörten unter anderem das Berchtesgadener Land und seinem Heimatort nahe gelegene Stadt Ingolstadt.

Schließlich kam der unvermeidliche Einberufung zur Bundeswehr.

Nach Ableistung des Wehrdienstes arbeitete er wieder als Koch in Bayern und der Welt. Etwa 1980 lernte er seine heutige Frau kennen, die ihren Broterwerb als Bürokauffrau leistete. Schon nach kurzer Zeit mussten die beiden feststellen, dass die Berufe Koch und Bürokauffrau wegen der Arbeitszeiten (Wochenende frei/nicht frei) nicht zusammenpassten.

Also entschloss sich Bachmeier seinen Beruf aufzugeben, um mehr Zeit mit seiner damaligen Freundin verbringen zu können. Zunächst versuchte Bachmeier einen Job als Lkw-Fahrer zu bekommen, was ihm dann auch gelang. Ein Unfall zwang ihn dann dazu, diesen Beruf aufzugeben und sich anderweitig zu orientieren. Obwohl nicht schwindelfrei, arbeitete er dann als Fensterputzer. Der tödliche Absturz eines Kollegen brachte ihn dazu, auch diesen Beruf zu canceln. Weiter ging es dann bei einer Tätigkeit als Schlossereihelfer, die er aber nach etwa einem halben Jahr wegen Insolvenz der Firma aufgeben musste. Bereits während dieser Jahre begann er zu schreiben. Ihm fiel ein altes Kochbuch seiner Urgroßmutter in die Hände, deren Rezepte er zum großen Teil ausprobierte und danach als Kochbuch beim Ludwig Verlag in Pfaffenhofen an der Ilm anbieten durfte. Es erschien unter dem Titel „Essn und trinkn halt Leib und Seel zsamm“ gemeinsam mit dem bayrischen Dichter und Gründungsmitglied der Münchner Turmschreiber Herbert Schneider, der Gedichte dazu schrieb. 1989 machte sich seine Freundin mit einem Schreibbüro und Datenverarbeitung selbstständig. Bachmeier stieg mit ein und arbeitete als Netzwerkadministrator und Personalchef in der Firma mit. Während dieser Zeit veröffentlichte er einige Romane und Erzählungen in verschiedenen Tageszeitungen und Wochenblättern. Auch ein paar Artikel durfte er als Journalist, obwohl nicht dazu ausgebildet, veröffentlichen. Ein paar Jahre später wurde ihm diese Tätigkeit langweilig und so suchte er eine Möglichkeit, mit Menschen zu arbeiten. Er überlegte nicht lange und bewarb sich als Dozent für die Volkshochschulen. Er wollte dort Kochkurse geben. Da aber dort kein weiterer Kurs für Kochen gebraucht wurde, fragte man ihn, ob er denn nichts anderes könne. Er überlegte eine Weile und bot dann einen Kurs für Microsoft Windows und Office an. Diese Betriebssysteme kannte er vom Büro seiner Freundin. Er hatte sich alles Notwendige selbst erarbeitet und wusste um die Fähigkeiten, aber auch Mängel der Anwendungen. Dieser Kurs wurde sofort angenommen, da es kaum Dozenten dafür gab. Einzige Voraussetzung: Bachmeier musste eine Ausbildung durchlaufen, die ihm aber von der Volkshochschule bezahlt wurde. So wurde er innerhalb eines weiteren Jahres nicht nur zum Dozenten, sondern auch zum Moderator, Redner und Präsentator ausgebildet. Er arbeitete von da ab nebenberuflich und ehrenamtlich als Dozent bei den VHS. Weitere Ausbildungen folgten. Er erweiterte sein Wissen um die Module „Lernen lernen, Motivationstrainer, Konfliktlösungen, Partnerschaft“, um nur einige zu nennen. Zusätzlich zu diesen Ausbildungen machte er noch den Trainerschein „C“ für Gehirntraining bei der Gesellschaft für Gehirntraining (GfG). Da ihm das alles immer noch zu wenig war, absolvierte er auch noch eine Ausbildung zum Heilpraktiker. Während der ganzen Zeit schrieb er auch noch Regional-Krimis, die in der Holledau spielen.

2008 erlitt er zwei Schlaganfälle, die dazu beitrugen, in Rente zu gehen. Da Bachmeier keiner ist, der nun die Hände in den Schoss legt, überarbeitete er seine bis dahin geschriebenen Werke und suchte sich einen Verlag, der diese Bücher veröffentlichte. Es dauerte lange bis er einen fand. Dieser Verlag, der AAVAA Verlag in Berlin, erklärte sich sofort bereit, seine Bücher unter die Leute zu bringen. Was dann auch geschah. Als erstes Buch veröffentlichte er „Die Tote von Sankt Kastl“. Danach folgte das „Holledauer Schlachtfest“ und abermals sein Kochbuch. Diesmal unter dem Titel: „Boarisch kocht“. Es folgten weitere Krimis und Romane, bis er sich entschloss, den Verlag zu wechseln. Er fand den Midnight by Ullstein Verlag, der sich ebenfalls sofort dazu bereit erklärte, seine Bücher und Krimis als Regionalkrimi aus Österreich zu veröffentlichen. Zunächst nur als E-Book, danach ab 2017 auch als Printausgaben. Durch seine vielseitigen Tätigkeiten verfügt er über einen großen Erfahrungsschatz, den er auch in seinen Büchern einbringt. So manches dieser Erlebnisse, die er in seinen Romanen schildert, wird als unglaubwürdig eingestuft. Allerdings ist es so, dass Bachmeier es sich nicht erlauben würde, Märchen zu schreiben und diese als wahr und gegeben zu verkaufen.

Manch einer seiner Kritiker ist der Meinung, dass die deutsche Sprache doch mehr hergäbe, als der Autor verwendet. Zumal er sehr viel in der österreichischen/bayrischen Sprache und im entsprechenden Dialekt schreibt, gibt es auch kritische Stimmen, die der Meinung sind, dass der Leser oder die Leserin damit überfordert werden. Allerdings, so hält der Autor dagegen, ist es nun mal so, dass ein Regionalkrimi auch die entsprechende Sprache und den Dialekt beinhalten sollte. Seinen Kritikern hält er aber auch entgegen: „Kunst ist Kunst. Der eine mag klassische Musik, der andere nicht. Nicht jeder mag Rehbraten, der eine liebt ihn, der andere isst lieber Schweinebraten. Ebenso verhält es sich mit Gemälden und Kunstobjekten. Es jedem recht zu machen, ist eine schier unlösbare Aufgabe.“ Für den Autor sind nicht nur gute Rezensionen wichtig, sondern er sammelt auch Erfahrungen durch schlechte Rezensionen, wenn sie gut begründet und aussagekräftig sind. Die meisten seiner Leser und vor allem Leserinnen sind aber der Meinung, dass sein Schreibstil gut und flüssig zu lesen ist. Nicht nur sein Verlag, sondern auch viele aus seiner Leserschaft vergleichen ihn mit Autoren wie Jörg Maurer und Manfred Baumann. Der sowohl im Inland als auch im deutschsprachigen Ausland bekannte Schriftsteller und Autor steht selbstverständlich nach rechtzeitiger Terminabsprache für private und offizielle Lesungen zur Verfügung.